Mithilfe dieser Funktionalität können diverse Zeichenfolgen wie beispielsweise Datumsangaben, Kombinationen von Zahlen und Maßeinheiten, Uhrzeiten, oder auch einem bestimmten Zeichenmuster folgende Artikelnummern geschützt werden.
Was geschützt werden soll, wird über einen regulären Ausdruck definiert. Die Funktion ist so umgesetzt, dass die über den regulären Ausdruck erkannten Stellen im Quell- und Zielsegment als Tag geschützt werden. Weiter kann eingestellt werden, dass die geschützten Zeichenfolgen automatisch nach einem vordefinierten Muster in die Zielsprache übernommen werden. translate5 bietet standardmäßig eine umfangreiche Auswahl an solchen regulären Ausdrücken, die direkt verwendet oder auch angepasst werden können. Und natürlich können Sie auch weitere hinzufügen. Das Format wird jeweils je Quell- und je Zielsprache erfasst, also nicht je Sprachkombination.
Die Einstellungen werden in den Systemeinstellungen vorgenommen.
Die Einstellungen für die Content protection-Funktionalität finden sich in den Systemeinstellungen unter „Content protection“.
Es gibt hier drei Register, in denen unterschiedliche Einstellungen vorgenommen werden:
Aktive Input-Regeln:
Hier wird festgelegt, welche Regeln für welche Ausgangssprache gelten sollen, indem unter „Regeln für die Erkennung von Inhalten“ verfügbare Regeln für Ausgangssprachen aktiviert werden.
Eine Input-Regel greift nur dann, wenn auch eine Output-Regel festgelegt wurde. Ausnahme: „Keep content“-Regeln. |
Wurden Content protection-Regeln erfasst und für bestimmte Quell- und Zielsprachen aktiviert, werden die entsprechenden Zeichen-/Zahlenfolgen in den danach erstellten Projekten gemäß den Regeln automatisch durch Tags geschützt und – sofern entsprechend definiert – in ein anderes Format umgewandelt.
Zum Beispiel:
Jira-Issue-ID wird geschützt:
translate5-Eigenname wird geschützt:
ISBN-10-Nummer wird geschützt:
translate5 erkennt automatisch, wenn gewisse Translation Memories nicht mehr mit den Content protection-Einstellungen übereinstimmen und signalisiert dies in der Sprachressourcen-Übersicht mit einem -Symbol.
Die betroffenen Translation Memories können durch Klick auf diesen Button konvertiert werden, sodass sie wieder den Content protection-Einstellungen entsprechen.
Während der Konvertierung ist das Translation Memory nicht erreichbar. Die Konvertierung kann teilweise viel Zeit in Anspruch nehmen. | |
Die TM-Konvertierung wird sofort umgesetzt. Das bedeutet, dass auch in laufenden Aufgaben, in die das betroffene TM eingebunden ist, die Matches durch die Konvertierung beeinflusst werden können. |
Bei sehr großen und/oder wichtigen Projekten, die vor der Konvertierung gestartet, aber zum Zeitpunkt der Konvertierung noch nicht abgeschlossen wurden, empfiehlt sich folgendes Vorgehen:
Beim Import der .tmx-Datei in das Haupt-TM werden alle aktiven Regeln der Content Protection-Einstellungen auf die importierten Segmente angewendet. Dieses Vorgehen für die neuen Matches kommt demnach einem erneuten Konvertieren des gesamten Haupt-TMs gleich, ist aber je nach Größe des TM (und damit Höhe des Zeitaufwands für die Konvertierung) der schnellere Weg. | |
In der Sprachressourcen-Ansicht können Sie einen Filter anwenden, dank dem Sie nur diejenigen Translation Memories angezeigt erhalten, welche (noch) nicht konvertiert wurden: |